Das Mikrocontroller-Board Teensy 2.0 arbeitet mit dem ATmega32u4. An der USB-Bibliothek des AT90USBKEY sind nur einige minimale Änderungen nötig, damit der ATmega32u4 richtig angesprochen wird. Diese Änderungen hat Jean-Claude FELTES im folgenden Dokument beschrieben:
In der Teensy-Bibliothek werden auch andere Ports für 5 LEDs benutzt als in der AT90USBKEY_Bibliothek (Blink-LED an PD6, 4 LEDs an PB0-PB3).
Die Firmware (GPLv3) gibt es gleich in den drei Geschmacksrichtungen Assembler (3288 Byte), C (4096 Byte) und Bascom (7254 Byte). Neben dem Endpunkt 0 stehen ein IN- und ein OUT-Endpunkt zur Verfügung. Hiermit wird eine Spannung am Wandler-Eingang ADC0 eingelesen und fünf LEDs (PD6 und PB0-PB3) können geschaltet werden. Eine Erweiterung auf bis zu 6 Endpunkte ist nicht schwierig.
Die Software benutzt auf der PC Seite die freie Bibliothek "libusb", welche bei Linux-Rechnern meist schon installiert ist. Auf Windows-Rechnern wird eine "libusb"-Version beim Installieren der Flip-Programmiersoftware von ATMEL mitinstalliert, so dass meist keine spezielle Installation nötig wird. Benötigt man die "libusb-win32" trozdem, so findet man sie bei sourceforge.net. Praktisch ist bei dieser Version ein Tool um ".inf" Dateien zu erstellen.
Ein PC-Programm in C++ ( QT (GUI)) ermöglicht die Kommunikation mit dem Teensy. Das Konsolenprogramm in C und das Visual Basic Programm des AT90USBKEY können bei Bedarf leicht angepasst werden.
Die Bascom-Version der Firmware wurde zusammen mit Jean-Claude FELTES erstellt. Einen großen Dank an seine unermüdliche Hilfe.
Die Dokumentation steht unter der Creative Commons Lizenz ( http://creativecommons.org)
siehe
Der Teensy 2.0 besitzt bei der Auslieferung einen Bootloader. Mit der "Teensy Loader Application" von PJRC lässt die Firmware sich leicht ohne Programmiergerät auf das Board aufspielen.
Unter Linux wie unter Windows entwickelt man bequem mit dem QT-Creator von Nokia. Für ein Konsolenprogramm oder ein Visual-Basic-Programm siehe Software des AT90USBKEY
Achtung! Poppt der Hardwareassistent auf, so ist die manuelle Installation zu wählen. Wurde dies versehentlich beim ersten Mal verpasst, so muss in der Systemsteuerung (Sytem_Hardware_Gerätemanager) der falsche Treiber (ev. gelbes Fragezeichen) wieder gelöscht werden. In der manuellen Installation ist der Pfad zur INF-Datei anzugeben. Wird die Datei libusb0.dll (c:\windows\system32) oder die Datei libusb0.sys (c:\windows\system32\drivers) Datei nicht gefunden, so muss ev. die libusb nachinstalliert werden. Die Dateien libusb0.dll und libusb0.sys können aber auch in das gleiche Verzeichnis wie die INF-Datei kopiert werden, damit der Hardwareassistent sie gleich findet.
zum Downloaden:
Rechtsklick auf den Hyperlink, dann "Save Link As... (Firefox) oder "Save Target As... (Explorer)